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JUMO tecLine pH-Elektrode (Glasschaft + Hochtemperatur-Gel, 1x Zirkondioxid, Schraubkopf Pg13,5, 120mm, ohne Typenzusatz)

Artikelnummer: 800224
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Produktinformationen "JUMO tecLine pH-Elektrode (Glasschaft + Hochtemperatur-Gel, 1x Zirkondioxid, Schraubkopf Pg13,5, 120mm, ohne Typenzusatz)"

Wer eine pH-Elektrode für heiße Prozessbedingungen sucht und dabei Wert auf HT-Glas, Hochtemperatur-Gel, Zirkondioxid-Diaphragma und eine zuverlässige Standardausführung ohne Zusatzoptionen legt, trifft mit dieser JUMO tecLine Variante eine gute Wahl.

JUMO tecLine pH-Elektrode mit Glasschaft, Hochtemperatur-Gel, 1x Zirkondioxid, Schraubkopf Pg13,5 und 120 mm Einbaulänge

Diese JUMO tecLine pH-Elektrode ist für anspruchsvolle pH-Messungen bei erhöhten Dauertemperaturen ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Prozesse, in denen Standardelektroden thermisch stärker belastet werden und deshalb eine speziell dafür ausgelegte Ausführung benötigt wird. Durch das HT-Glas, das Hochtemperatur-Gel und das Zirkondioxid-Diaphragma ist diese Variante eine passende Lösung für Anwendungen, bei denen Temperaturbeständigkeit und zuverlässige Messwerte im Vordergrund stehen.

Technische Daten

  • Grundtyp: Glasschaft
  • Aktivteil: HT-Glas
  • Messbereich: pH 0 bis 14
  • Temperaturbereich: 0 bis +135 °C
  • Diaphragma: 1 x Zirkondioxid
  • Elektrischer Anschluss an Elektrode: Schraubkopf Pg13,5 (S8)
  • Ableitsystem: Hochtemperatur-Gel, versiegelt, Patronen-Ableitsystem
  • Einbaulänge: 120 mm

Vorteile und Besonderheiten dieser Ausführung

Ein wesentlicher Vorteil dieser Elektrode liegt in ihrer Auslegung für Temperaturen bis +135 °C. Genau deshalb ist sie vor allem dann interessant, wenn die pH-Messung nicht nur unter normalen Bedingungen, sondern auch in warmen oder dauerhaft heißen Prozessen zuverlässig funktionieren soll.

Das HT-Glas ist für den gesamten pH-Bereich von 0 bis 14 ausgelegt und speziell für Hochtemperatureinsätze entwickelt. Damit eignet sich diese Ausführung besonders für Anwender, die eine robuste Elektrode für thermisch anspruchsvolle Prozessbedingungen benötigen.

Warum sollte man genau diese Elektrode kaufen?

Diese Variante ist besonders sinnvoll, wenn Prozesse mit höheren Dauertemperaturen betrieben werden und eine Standard-pH-Elektrode dafür nicht geeignet ist. Durch das Hochtemperatur-Gel und das versiegelte Patronen-Ableitsystem ist die Elektrode gezielt auf diese Einsatzbedingungen ausgelegt.

Das macht sie zu einer langlebigen und stabilen Lösung für Anwendungen mit thermischer Belastung im industriellen Alltag.

Auch das Zirkondioxid-Diaphragma trägt zur stabilen Messperformance bei und ergänzt die robuste Gesamtbauweise der Elektrode. Mit dem Schraubkopf Pg13,5 (S8) und der Einbaulänge von 120 mm lässt sich die Elektrode in viele gängige Messstellen integrieren.

Da diese Ausführung ohne Typenzusätze geliefert wird, richtet sie sich gezielt an Anwender, die eine klare und reduzierte Hochtemperatur-Standardlösung ohne zusätzliche Optionen bevorzugen.

Typische Einsatzbereiche

  • Prozesse mit höheren Dauertemperaturen
  • Sterilisationsanwendungen
  • Messstellen, an denen der pH-Wert unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen überwacht werden muss
  • fluoridhaltige Medien bis 1000 mg/l HF

Maße

Breite 4,5 cm
Höhe 5,5 cm
Länge 21 cm

Gewicht

Gewicht 90 g

Weitere Eigenschaften

Ursprungsland DE
Zolltarifnummer 90278930
Technische Daten
Aktive Elemente der pH- bzw. Redoxelektrode
Membranglas bzw. Aktivteil Bezeichnung pH- bzw. Redox-Bereich Temperaturbereich Typische Anwendung
UW-Glas Universal-Glas pH 0 ... 12
(kurzzeitig pH 14)
-5 ... +80 °C Wasser- und Abwassertechnik,
Prozessmesstechnik,
ionenarme Medien
HA-Glas Hochalkali-Glas pH 0 ... 14 -5 ... +80 °C Bei stark alkalischen Medien (über pH 12)
HT-Glas Hochtemperatur-Glas pH 0 ... 14 0 ... +135 °C Bei Temperaturen über 80 °C bzw.
bei stark alkalischen Medien
DS-Glas Dampfsterilisierbares Glas pH 0 ... 12 -5 ... +80 °C
kurzzeitig bis 130 °C (20 min)
Bio-, Pharma- und Lebensmitteltechnik,
Sterilisationsprozesse
C-Glas Fluoridbeständiges Glas pH 0 ... 11 -5 ... +50 °C Fluoridhaltige (flusssäurehaltige) Medien
c(HF) ≤ 1000 mg/l
Platin-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Chromatreduktion,
Nitritoxidation,
Schwimmbad- und Trinkwasser-Desinfektion
Gold-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Cyanidoxidation,
Wasserdesinfektion
Bauvarianten des Bezugssystems (Referenz- bzw. Bezugselektrode)
Bei den JUMO-tecLine-Elektroden werden ausschließlich silberionenfreie Bezugselektrolyte eingesetzt. Ein Patronen-Ableitsystem beinhaltet das Silber-Silberchlorid (Ag/AgCl). Es kommen verschiedene Diaphragmaformen zum Einsatz.
Diaphragmatyp Erläuterung Mögliche Elektrolyten Empfohlene Mindestleitfähigkeit des Messmediums Typische Anwendung / Einschränkungen
1× Keramik-Diaphragma Hochwertiges Zirkondioxid-Diaphragmaa Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik,
industrielle Prozesse usw.
Flüssig-KCl 5 µS/cm
3× Keramik-Diaphragma Wie oben, durch Erhöhung der Anzahl höherer KCl-Austritt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 50 µS/cm
Mit Salzvorlage: < 50 µS/cm
Bei verschmutzten oder ionenarmen Medien;
Tieftemperaturanwendungen
Flüssig-KCl 0,1 µS/cm
Glasfaser-Diaphragma Glasfaser-Bündel statt Keramik-Diaphragma bei Elektroden mit Kunststoffschaft Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 150 µS/cm
Mit Salzvorlage: 100 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik
(leicht verschmutzte Medien)
PTFE-Ring-Diaphragma Großflächiges Ring-Diaphragma Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Nur bei sehr stark verschmutzten oder z. B. ölhaltigen, anhaftenden Medien
Ringspalt- oder Loch-Diaphragma Offener Übergang zwischen Festelektrolyt zum Medium, ring- oder punktförmig ausgeführt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 500 µS/cm
Mit Salzvorlage: 500 µS/cm
Suspensionen, Lacke, Medien mit Feststoffen, stark verschmutzte Medien;
nicht geeignet für sehr reine Trinkwässer oder ionenarme Medien

a Hochwertiges Keramikmaterial mit gleichbleibender Porosität, dadurch optimale Diffusionseigenschaften.