Carbonathärte ist ein Begriff, der in der Wasserchemie verwendet wird, um den Gehalt an Calcium- und Magnesiumkarbonat-Ionen im Wasser zu beschreiben. Die Carbonathärte wird auch als temporäre Härte bezeichnet, da sie durch Erhitzen des Wassers entfernt werden kann. Calcium- und Magnesiumkarbonat sind im Wasser gelöste Salze, die aus Calcium- und Magnesium-Ionen sowie Carbonat-Ionen (CO3 2-) bestehen. Wenn sie im Wasser vorhanden sind, können sie dazu führen, dass das Wasser hart wird und Kalkablagerungen auf Rohren, Geräten und Haushaltsgeräten entstehen.
Die Carbonathärte wird üblicherweise in Einheiten von deutschen Härtegraden (°dH) gemessen. Ein Grad deutscher Härte entspricht einem Milligramm Calciumoxid pro Liter Wasser.
Die Carbonathärte kann durch verschiedene Methoden reduziert werden, einschließlich der Verwendung von Wasserenthärtungsanlagen, die üblicherweise mit Ionenaustauschharzen arbeiten, um Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser zu entfernen.
Eine Überwachung der Carbonathärte kann mittels des Testomat ECO C erfolgen.
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Der Testomat ECO® C bestimmt mittels Titration vollautomatisch die Carbonathärte. Das Gerät ist neben der Überwachung und Kontrolle der Wasserqualität von Wasseraufbereitungsanlagen besonders geeignet zur Bestimmung der Säurequalität im Schwimmbadwasser bei geringen Messbereichen. In Kombination mit einer Aufhärtungsanlage garantiert das Gerät die stabile Einhaltung der in der DIN 19643 empfohlenen Parameter von 0,7< KS4,3 < 2,0 mmol/l. Leistungsprofil: 2-zeiliges LC-Display für Text-Anzeige und selbsterklärende, menügeführte Bedieneroberfläche Programmierbare Härte-Einheit in °dH, °f, ppm CaCO3, mmol/l Hochgenaue Titration mittels Kolben-Dosierpumpe Zuverlässiger und wartungsarmer Betrieb Minimaler Indikator- und Wasserverbrauch 2 einstellbare Grenzwerte mit programmierbaren Schaltfunktionen Analysenauslösung: automatischer Intervallbetrieb (0–99 Minuten) mengenabhängig (Kontaktwasserzähler) Überwachung des Analysenverlaufes und Fehlermeldung bei Funktionsstörungenexterne Analysenunterdrückung „STOP“ Zwei unabhängige Grenzwerte mit Hysterese (1, 2 oder 3 Schlechtanalysen) und einstellbaren Schaltfunktionen (2 neutrale Wechsler-Kontakte)Analogausgang 0/4 – 20 mA