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Produktinformationen "JUMO Bildschirmschreiber mit 1 x Ethernet-, 2 x USB- (1 x Host, 1 x Device) und 1 x RS232/485-Schnittstelle sowie einem Relais (Wechsler) "

Der LOGOSCREEN 601 stellt Prozesszustände übersichtlich dar und unterstützt eine zuverlässige, manipulationssichere Prozessdatenerfassung. Damit ist das Gerät überall dort interessant, wo Messwerte dokumentiert, Grenzwerte überwacht und Abläufe nachvollziehbar gespeichert werden müssen.

JUMO LOGOSCREEN 601 – Bildschirmschreiber mit Touchscreen (Typ: 706521/08-100-23/000)

Der JUMO LOGOSCREEN 601 ist ein moderner Bildschirmschreiber zur grafischen Darstellung, Überwachung und sicheren Aufzeichnung von Prozessdaten. Durch die intuitive Touch-Bedienung, die umfangreichen Schnittstellen und die vielseitigen Ein- und Ausgänge eignet sich das Gerät für zahlreiche industrielle Anwendungen, bei denen Messwerte nicht nur erfasst und dokumentiert, sondern auch weiterverarbeitet werden sollen.

In dieser Ausführung verfügt der Bildschirmschreiber zusätzlich über 3 Analogeingänge, 6 Digitaleingänge sowie 1 Analogausgang. Dadurch lässt sich das Gerät nicht nur zur reinen Datenerfassung einsetzen, sondern auch deutlich flexibler in bestehende Anlagen und Steuerungskonzepte integrieren. Neben der lokalen Visualisierung am Gerät ist so auch die Weitergabe von Signalen an übergeordnete Systeme oder andere Prozesskomponenten möglich.

Ausstattung dieser Gerätevariante

Diese Ausführung des JUMO LOGOSCREEN 601 ist mit folgenden Merkmalen ausgestattet:

  • Spannungsversorgung: AC 110 bis 240 V (+10 / -15 %), 48 bis 63 Hz
  • 1 Ethernet-Schnittstelle
  • 2 USB-Schnittstellen
    • 1 x USB-Host
    • 1 x USB-Device
  • 1 RS232/RS485-Schnittstelle
  • 1 Relaisausgang (Wechsler)
  • 3 Analogeingänge
  • 6 Digitaleingänge
  • 1 Analogausgang
  • integrierter Webserver zur Online-Visualisierung
  • keine weiteren Optionen 2 und 3 belegt
  • Grundtypergänzung: ohne Softwarepaket

Bedienung und Konfiguration

Die Bedienung des Bildschirmschreibers erfolgt direkt über den integrierten Touchscreen. Das Menü ist symbolbasiert aufgebaut und dadurch übersichtlich sowie anwenderfreundlich gestaltet. So lassen sich wichtige Einstellungen und Visualisierungen schnell aufrufen und anpassen.

Zusätzlich verfügt das Gerät über eine integrierte Benutzerverwaltung, mit der sich Zugriffsrechte für unterschiedliche Nutzer festlegen lassen. In der Grundausstattung können mehrere Benutzer mit individuellen Berechtigungen angelegt werden. Das unterstützt einen sicheren Betrieb im täglichen Einsatz.

Die Konfiguration kann alternativ auch über das Setup-Programm am PC erfolgen. Darüber lassen sich unter anderem:

  • Benutzerrechte zuweisen
  • Bediensprachen anpassen
  • Prozessbilder erstellen
  • Texte für Chargenprotokolle und Visualisierungen hinterlegen
  • Konfigurationsdaten sichern und übertragen

Die Übertragung der Konfiguration kann über USB oder Ethernet erfolgen. Zusätzlich ist es möglich, Konfigurationsdateien per USB-Speicherstick auf das Gerät zu übertragen.

Visualisierung und Darstellung

Der LOGOSCREEN 601 dient nicht nur der Aufzeichnung, sondern auch der übersichtlichen Darstellung von Prozessdaten. Messwerte, Zustände und Meldungen können direkt am Gerät visualisiert werden. Dabei stehen verschiedene Darstellungsarten zur Verfügung, sodass sich die Anzeige an unterschiedliche Anwendungen anpassen lässt.

Mit dem Prozessbild-Editor im Setup-Programm können individuelle Prozessbilder erstellt werden. So lassen sich anlagenspezifische Darstellungen realisieren, die dem Anwender eine schnelle Orientierung ermöglichen. In einem Prozessbild können zahlreiche Objekte wie analoge Kanäle, digitale Kanäle, Texte oder Grafiken eingebunden werden.

Darüber hinaus ist der LOGOSCREEN 601 mit einem integrierten Webserver ausgestattet. Dadurch können Prozesswerte, Meldungen und Visualisierungen auch über einen Webbrowser dargestellt werden. Das erleichtert den Zugriff auf wichtige Informationen, ohne direkt am Gerät arbeiten zu müssen.

Schnittstellen und Kommunikation

Diese Geräteausführung verfügt serienmäßig über mehrere Schnittstellen und bietet dadurch vielseitige Möglichkeiten zur Einbindung in bestehende Systeme.

USB

Zwei USB-Schnittstellen sind bereits vorhanden. Über die USB-Host-Schnittstelle an der Vorderseite kann beispielsweise ein USB-Speicherstick angeschlossen werden. Die USB-Device-Schnittstelle auf der Rückseite dient der Verbindung mit einem PC, etwa zur Parametrierung oder zum Datenauslesen.

Ethernet

Die integrierte Ethernet-Schnittstelle unterstützt verschiedene Kommunikations- und Servicefunktionen. Dazu gehören unter anderem:

  • Kommunikation mit PC-Programmen
  • Nutzung des integrierten Webservers
  • Archivierung und Übertragung von Daten
  • Zeitsynchronisation
  • E-Mail-Versand
  • Kommunikation über Modbus

RS232/RS485

Die serielle Schnittstelle kann zwischen RS232 und RS485 umgeschaltet werden. Sie eignet sich zur Kommunikation mit Modbus-Master- oder Modbus-Slave-Systemen. Zusätzlich kann sie beispielsweise für den Anschluss eines Barcode-Scanners genutzt werden.

Über die vorhandenen Schnittstellen kann der Bildschirmschreiber außerdem auf externe Eingänge zugreifen. So lassen sich zusätzliche analoge und digitale Signale sowie Texte für Chargenprotokolle und Ereignisse übertragen.

Ein- und Ausgänge

Ein wesentlicher Vorteil dieser Variante liegt in der erweiterten Ein-/Ausgangsausstattung. Die 3 Analogeingänge ermöglichen die Erfassung unterschiedlicher Messgrößen, während die 6 Digitaleingänge zusätzliche Zustände und Steuersignale aufnehmen können.

Der integrierte Analogausgang erlaubt es, erfasste oder verarbeitete Werte an weitere Systeme weiterzugeben. Das ist besonders dann interessant, wenn Messdaten nicht nur lokal angezeigt und gespeichert, sondern auch in übergeordnete Steuerungen oder andere Regelkreise eingebunden werden sollen.

Zusätzlich ist ein Relaisausgang mit Wechselkontakt vorhanden, der für Alarm- oder Schaltfunktionen genutzt werden kann.

Je nach Anwendung kann der LOGOSCREEN 601 damit nicht nur als Aufzeichnungsgerät, sondern auch als zentrales Anzeige- und Kommunikationsgerät innerhalb einer Anlage eingesetzt werden.

Datenaufzeichnung und Speicher

Die Messwerte werden kontinuierlich erfasst und weiterverarbeitet. Diese Daten bilden die Grundlage für:

  • Registrierfunktionen
  • Grenzwertüberwachungen
  • Reports
  • Chargenprotokolle
  • Verlaufsauswertungen

Die Daten werden zunächst im Arbeitsspeicher gesammelt und anschließend in den internen Speicher übertragen. Der interne Speicher arbeitet als Ringspeicher. Das bedeutet, dass bei vollem Speicher ältere Daten automatisch überschrieben werden. Gleichzeitig überwacht das Gerät die Speicherkapazität und kann bei Bedarf ein Alarmsignal ausgeben.

Für die Historiendarstellung können gespeicherte Daten direkt am Gerät wieder aufgerufen werden. Die Übertragung der Daten auf einen PC ist über USB oder Ethernet möglich.

Datensicherheit

Der LOGOSCREEN 601 ist auf eine sichere und nachvollziehbare Datenaufzeichnung ausgelegt. Die Daten werden verschlüsselt in einem internen Format gespeichert. Dadurch wird eine hohe Datensicherheit erreicht.

Auch bei einem Ausfall der Spannungsversorgung bleiben wichtige Daten geschützt. Messdaten im Arbeitsspeicher und die Uhrzeit werden durch eine integrierte Batterie gepuffert. Mess- und Konfigurationsdaten im internen Speicher bleiben erhalten.

Zusätzliche Funktionen wie Manipulationserkennung oder FDA-konforme Datenaufzeichnung sind bei bestimmten Typenzusätzen möglich, gehören jedoch nicht zu dieser konkreten Ausführung.

Grenzwertüberwachung, Reports und Chargenprotokolle

Der Bildschirmschreiber unterstützt die Überwachung von bis zu 24 Analogwerten. Bei Über- oder Unterschreitung definierter Grenzwerte kann ein Alarm ausgelöst werden. Dabei lassen sich verschiedene Einstellungen wie Grenzwert, Schaltdifferenz oder Alarmverzögerung an die jeweilige Anwendung anpassen.

Zusätzlich können Reports für einzelne Gruppen erstellt werden, etwa für Maximal-, Minimal- oder Mittelwerte. Auch die Erfassung von Chargenprotokollen ist möglich. Dabei werden beispielsweise Beginn, Ende, Dauer und weitere Informationen einer Charge dokumentiert und gespeichert.

Gerade in dokumentationspflichtigen Prozessen ist das ein großer Vorteil, da sich Abläufe lückenlos nachvollziehen lassen.

Weitere Funktionen des LOGOSCREENS

Der LOGOSCREEN 601 bietet darüber hinaus eine Reihe weiterer Möglichkeiten für die Prozessüberwachung und -auswertung:

  • integrierte Benutzerverwaltung
  • Erstellung individueller Prozessbilder
  • Webserver-Funktion
  • Export und Archivierung von Daten
  • Reports und Historienfunktion
  • Nutzung externer Signale über Schnittstellen
  • kundenspezifische Linearisierung für spezielle Sensorsignale

Optionale Zusatzfunktionen wie Durchflussmessung, Highspeed-Zähler, Mathematik- und Logikmodule oder strukturierter Text sind grundsätzlich möglich, gehören aber nicht zur hier beschriebenen Standardausführung ohne entsprechende Typenzusätze.

Besonderheiten dieser Variante

Diese Variante des JUMO LOGOSCREEN 601 eignet sich besonders für Anwendungen, in denen neben der Aufzeichnung und Visualisierung auch zusätzliche Signale direkt eingebunden werden sollen. Durch die Kombination aus 3 Analogeingängen, 6 Digitaleingängen und 1 Analogausgang bietet das Gerät mehr Flexibilität als einfachere Grundversionen.

Besonders praktisch ist dabei die Verbindung aus:

  • intuitiver Touch-Bedienung
  • vielseitiger Kommunikation über Ethernet, USB und RS232/RS485
  • sicherer Datenspeicherung
  • flexibler Signalverarbeitung
  • grafischer Visualisierung direkt am Gerät und über den Webserver

Anwendungsbereiche

  • grafische Darstellung und Aufzeichnung von Prozessdaten in Industrieanlagen
  • Dokumentation von Temperatur-, Druck-, Durchfluss- oder anderen Prozesswerten
  • Einbindung mehrerer analoger und digitaler Signale in ein zentrales Aufzeichnungssystem
  • Überwachung von Grenzwerten mit direkter Alarm- oder Schaltfunktion
  • Chargendokumentation in Produktions- und Prozessanlagen
  • Weitergabe von Messwerten über den integrierten Analogausgang
  • Visualisierung von Anlagenzuständen über Touchscreen und Webserver
  • Integration in bestehende Kommunikationsstrukturen über Ethernet, USB und RS232/RS485
Bestellangaben – JUMO AQUIS 500 CR
Position Code Beschreibung
(1) Grundtyp
(1) 202565 JUMO AQUIS 500 CR – Messumformer/Regler für Leitfähigkeit, TDS, Widerstand und Temperatur
(2) Grundtypergänzung
(2) 10 Für Schalttafeleinbau
(2) 20 Im Aufbaugehäuse
(3) Ausgang 1 (Hauptwert oder stetiger Regler)
(3) 000 Kein Ausgang
(3) 888 Analoger Ausgang 0(4) ... 20 mA bzw. 0 ... 10 V
(4) Ausgang 2 (Temperatur oder stetiger Regler)
(4) 000 Kein Ausgang
(4) 888 Analoger Ausgang 0(4) ... 20 mA bzw. 0 ... 10 V
(5) Ausgang 3
(5) 000 Kein Ausgang
(5) 310 Relais mit Umschaltkontakt
(6) Ausgang 4
(6) 000 Kein Ausgang
(6) 310 Relais mit Umschaltkontakt
(7) Spannungsversorgung
(7) 23 AC 110 ... 240 V, +10 % / -15 %, 48 ... 63 Hz
(7) 25 AC/DC 20 ... 30 V, 48 ... 63 Hz
(7) 30 DC 12 ... 24 V, ±15 %
(8) Typenzusätze
(8) 000 Keine
Aufbau des Bestellschlüssels
Position (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8)
Trennzeichen / - - - / - /
Bestellbeispiel 202565 20 888 000 310 000 23 000
Vollständiger Bestellschlüssel 202565/20-888-000-310/000-23/000

Häufige Fragen

Zur Anzeige und Aufzeichnung von Prozessdaten direkt im Gerät oder am PC.

Nein, dank Touchscreen und intuitivem Menü ist die Bedienung einfach. Die Bedienung ist übersichtlich gestaltet, sodass Sie schnell starten können. Die Bedienhandlungen erfolgen über ein Menüsystem, das auf Symbolen basiert und über das Touchscreen ausgeführt werden.

Ja, über USB oder Ethernet lassen sich Daten z. B. zur Analyse übertragen.

Ja, das Gerät bietet Grenzwertüberwachung mit Relais Ausgang.

Es eignet sich z. B. für Anlagen und Prozessdaten Überwachung in Industrie oder Wasseraufbereitung.

Ja, aktuelle Daten und Grafiken werden auf dem farbigen Touchdisplay angezeigt.

Technische Daten:

Analogeingänge

Allgemein

 

Anzahl

max. 6 (siehe Anschlussplan)

A/D-Wandler

24 bit Delta-Sigma

Abtastzyklus

bis zu 6 Kanäle: 125 ms

Eingangsfilter

digitales Filter 2. Ordnung; Filterkonstante einstellbar von 0 bis 100,0 s

Galvanische Trennung

siehe „Galvanische Trennung“

Thermoelemente

 

Bezeichnung

Typ

Norm

ITS

Messbereich

Genauigkeita

Fe-CuNi

„L“

DIN 43710 (1985)

IPTS-68

-200 bis +900 C

0,1 %

Fe-CuNi

„J“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-210 bis +1200 °C

 0,1 % ab -100 °C

Cu-CuNi

„U“

DIN 43710 (1985)

IPTS-68

-200 bis +600 °C

 0,1 % ab -100 °C

Cu-CuNi

„T“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +400 °C

 0,1 % ab -150 °C

NiCr-Ni

„K“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1300 °C

0,1 % ab -80 °C

NiCr-CuNi

„E“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1000 °C

0,1 % ab -80 °C

NiCrSi-NiSi

„N“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1300 °C

0,1 % ab -80 °C

Pt10Rh-Pt

„S“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-50 bis +1768 °C

0,15 % ab 100 °C

Pt13Rh-Pt

„R“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-50 bis +1768 °C

0,15 % ab 100 °C

Pt30Rh-Pt6Rh

„B“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

0 bis 1820 °C

0,15 % ab 600 °C

W5Re-W26Re

„C“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

0 bis 2315 °C

0,1 % ab 500 °C

W3Re-W25Re

„D“

ASTM E1751M-15

ITS-90

0 bis 2315 °C

0,1 % ab 500 °C

W5Re-W20Re

„A1“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

0 bis 2500 °C

0,1 % ab 500 °C

Chromel®-Copel

„L“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

-200 bis +800 °C

0,1 % ab -80°C

Chromel®-Alumel®

„K“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

-270 bis +1372 °C

0,1 % ab -80 °C

PLII (Platinel® II)

 

ASTM E1751M-15

ITS-90

0 bis 1395 °C

0,1 %

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Vergleichsstelle

intern (Pt100) oder extern (konstant) oder externe Klemme mit integrierter Vergleichsstelle (Zubehör)

Vergleichsstellengenauigkeit (in- terner Pt100)

1K

Vergleichsstellentemperatur (ex- tern konstant)

-30 bis +85 °C (einstellbar)

Vergleichsstellengenauigkeit der

externen Klemme (TC-Klemme, Zubehör)b

typisch  0,4 K bei Umgebungstemperatur 23 °C

 0,5 K bei Umgebungstemperatur 0 bis 40 °C

Grundmessbereich

-20 bis +70 mV

a  Die Genauigkeit bezieht sich auf den Messbereich.

b  Die Genauigkeit gilt für den Messbereich ab -100 °C.

 

 

Widerstandsthermometer

 

Bezeichnung

Norm

ITS

Messbereich

Genauigkeita

Messstrom

Pt50

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt100

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt500

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

50 A

Pt1000

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

50 A

Pt100

JIS C 1604:1981

IPTS-68

-200 bis +649 °C

0,1 %

500 A

Pt50

GOST 6651-2009 A.2

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt100

GOST 6651-2009 A.2

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Cu50

GOST 6651-2009 A.3

ITS-90

-180 bis +200 °C

0,4 %

500 A

Cu100

GOST 6651-2009 A.3

ITS-90

-180 bis +200 °C

0,4 %

500 A

Ni100

DIN 43760 (1987)

IPTS-68

-60 bis +250 °C

0,2 %

500 A

Ni100

GOST 6651-2009 A.5

ITS-90

-60 bis +180 °C

0,2 %

500 A

 

Anschlussart

2-/3-/4-Leiter

Umgebungstemperatureinfluss

50 ppm/K

Sensorleitungswiderstand

max. 10 je Leitung bei Zweileiterschaltung

max. 30 je Leitung bei Drei-/Vierleiterschaltung

a  Die Genauigkeit bezieht sich auf den Messbereich.

Widerstandspotenziometer/WFG und Widerstand/Poti

 

Bezeichnung

Messbereich

Genauigkeita

Messstrom

Widerstandspotenziometer/WFG

0 bis 4000

0,1 %

50 A

Widerstand/Poti

0 bis 400

0 bis 4000

0,1 %

0,1 %

500 A

50 A

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Anschlussart

Widerstandspotenziometer/ WFG

Widerstand/Poti

 

Dreileiterschaltung

 

Zwei-/Drei-/Vierleiterschaltung

Kleinste Messspanne

60

Sensorleitungswiderstand

max. 10 je Leitung bei Zwei- und Dreileiterschaltung

Widerstandswerte

innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,1  beliebig programmierbar

a Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.

 

Spannung, Strom (Einheitssignale)

 

Bezeichnung

Messbereich

Genauigkeita

Eingangswiderstand bzw. Bürdenspannung

Spannung

0 bis 70 mV

0,1 %

>  500 k

0 bis 10 V

0,05 %

>  500 k

-10 bis +10 V

0,05 %

>  500 k

-1 bis +1 V

0,08 %

>  500 k

0 bis 1 V

0,08 %

>  500 k

Strom

4 bis 20 mA

0,1 %

2V

0 bis 20 mA

0,1 %

2V

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Kleinste Messspanne Spannung

Strom

 

5 mV

0,5 mA

Messbereichsanfang/-ende Spannung

Strom

 

innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mV beliebig programmierbar innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mA beliebig programmierbar

Messsbereichsunter-/-überschreitung

nach NAMUR-Empfehlung NE 43 (nur Stromeingang 4 bis 20 mA)

a Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.

Messkreisüberwachung

Das Verhalten des Gerätes im Fehlerfall ist konfigurierbar.

 

Messwertgeber

Fühlerbruch

Kurzschluss

Verpolung

Thermoelement

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird bedingt erkannta

Widerstandsthermometer

wird erkannt

wird erkannt

wird nicht erkannt

Widerstandspotenziometer/WFG

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Widerstand/Poti

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Spannung 0 bis 70 mV

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung 0 bis 10 V

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung -10 bis +10 V

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Spannung 0 bis 1 V

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung -1 bis +1 V

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Strom 0 bis 20 mA

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Strom 4 bis 20 mA

wird erkannt

wird erkannt

wird erkannt

a  abhängig von der eingestellten Kennlinie

 

Analogausgänge

 

Anzahl

max. 2 (siehe Anschlussplan)

Spannung

Ausgangssignal Lastwiderstand

 

DC 0 bis 10 V

>  500

Strom

Ausgangssignal Lastwiderstand

 

DC 0(4) bis 20 mA

450

Genauigkeit

0,5 %

Umgebungstemperatureinfluss

150 ppm/K

 

Digitaleingänge

 

Anzahl

max. 12 (siehe Anschlussplan)

Eingang

Pegel Abtastrate

Potenzialfreier Kontakt

 

logisch „0“: 3,5 V; logisch „1“: 10 V

125 ms (max. Zählfrequenz: 4 Hz)

RON: 1 k; ROFF: 50 k (Verwendung der Hilfsspannung 24 V)

Hilfsspannungsversorgung Spannung

Strom

 

DC 24 V +10/-15 %

max. 50 mA je Slot

Digitaleingänge/-ausgänge

 

Anzahl

max. 12 (siehe Anschlussplan)

Ein- oder Ausgang

einzeln als Eingang oder als Ausgang konfigurierbar

Eingang

Pegel Abtastrate

Potenzialfreier Kontakt

 

logisch „0“: 3,5 V; logisch „1“: 10 V

125 ms (max. Zählfrequenz: 4 Hz)

RON: 1 k; ROFF: 50 k (Verwendung der Hilfsspannung 24 V)

High-Speed-Eingang

Verwendbare Eingänge Funktion

max. Zählfrequenz

Tastverhältnis

Genauigkeit bei Durchflussmessung

 

1, 2 (siehe Anschlussplan)

zählt jede positive Flanke des Eingangssignals 12,5 kHz

30 bis 70 % (High-Impuls 30 s, Low-Impuls 30 s)

0,5 % vom Messwert; Umgebungstemperatureinfluss: 50 ppm/K

Ausgang

Ausgangssignal Strom

 

DC 0/24 V +10/-15 %; galvanisch getrennt

max. 40 mA pro Ausgang, max. 100 mA insgesamt (inkl. Strom der Hilfsspannungsversorgung)

Hilfsspannungsversorgung Spannung

Strom

 

DC 24 V +10/-15 %

max. 100 mA (inkl. Strom der Digitalausgänge)

Relais

 

Anzahl

1 (siehe Anschlussplan)

Relais (Wechsler)

Schaltleistung Kontaktlebensdauer

 

3 A bei AC 230 V oder DC 30 V, ohmsche Last

30.000 Schaltungen bei Nennlast

 

Schnittstellen

 

RS232/RS485

Anzahl Steckertyp Baudrate Datenformat Protokoll Einsatz

 

Externe Eingänge

 

1 (zwischen RS232 und RS485 umschaltbar) SUB-D 9-polig (Buchse)

4800, 9600, 19200, 38400, 115200

8/1n, 8/1e, 8/1o

Modbus RTU als Master oder Slave, Barcode-Scanner, NMEA 0183

Kommunikation mit Modbus Master/Slave, Anschluss eines Barcode-Scanners oder eines GPS-

Empfängers

über Modbus-Master/Slave-Funktionalität: 24 analoge und 24 digitale Eingänge, 10 Chargentexte, 4 Ereignistexte

Ethernet

Anzahl Steckertyp Übertragungsrate Protokoll

Einsatz

Externe Eingänge Max. Leitungslänge

 

1 (alternativ zur PROFINET-Schnittstelle) RJ45 (Buchse)

10 Mbit/s, 100 Mbit/s

IPv4; TCP, UDP; DHCP, DNS, HTTP, SMTP, SNTP, Modbus-TCP

Kommunikation mit PC (Setup-Programm, Datenarchivierung, Webserver), E-Mail-Server, SNTP-

Server und Modbus-Master/Slave

über Modbus-Master/Slave-Funktionalität: 24 analoge und 24 digitale Eingänge, 10 Chargentexte, 4 Ereignistexte

100 m

PROFINET IO Device Anzahl Steckertyp Übertragungsrate

Konformitätsklasse Netzlastklasse Protokoll

Einsatz

 

Max. Leitungslänge

 

1 (alternativ zur Ethernet-Schnittstelle)

2 x RJ45 (Buchse), integrierter Switch 100 Mbit/s

B (CC-B)

III (Netload Class III)

DCP, LLDP, VLAN Priority, PTCP

Kommunikation mit PROFINET-IO-Controller; zusätzlich werden die Ethernet-Standarddienste un- terstützt

100 m

USB-Host

Anzahl Steckertyp Standard Einsatz

Max. Laststrom

 

1 (frontseitig, mit Abdeckung) A (Buchse)

USB 2.0 (Hi-Speed)

ausschließlich zum Anschluss eines USB-Speichersticks (FAT16/FAT32; siehe Zubehör) 100 mA

USB-Device

Anzahl Steckertyp Standard Einsatz

Max. Leitungslänge

 

1 (rückseitig) Micro-B (Buchse)

USB 2.0 (Hi-Speed)

zum Anschluss an einen PC (Setup-Programm, PCC/PCA3000) 5 m

 

Bildschirm

 

Art

TFT-Farbbildschirm / Touchscreen (resistiv)a

Größe

14,5 cm (5,7“)

Auflösung

640 × 480 Pixel (VGA)

Farbanzahl

65536

Bildwechselfrequenz

60 Hz (typ.)

Helligkeitseinstellung

am Gerät einstellbar

Bildschirmschoner (Abschaltung)

nach Wartezeit oder durch Steuersignal

a TFT-Farbbildschirme können technologisch und produktionstechnisch bedingte Pixelfehler aufweisen. Für diesen Bildschirmschreiber gelten bis zu vier Pixelfehler als zulässig und berechtigen nicht zur Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.

 

Elektrische Daten

 

Spannungsversorgung

AC 110 bis 240 V +10/-15 %, 48 bis 63 Hz oder

AC/DC 20 bis 30 V, 48 bis 63 Hz (nicht in Verbindung mit Typenzusatz 970)

Elektrische Sicherheit

nach DIN EN 61010-1

Überspannungskategorie II bis 300 V Netzspannung, Verschmutzungsgrad 2

Schutzklasse

I mit interner Trennung zu SELV

Leistungsaufnahme

 

AC 110 bis 240 V

45 VA

AC/DC 20 bis 30 V

30 VA

Datensicherung

interner Flash-Speicher

Datenpufferung

Batterie (Lebensdauer 7 Jahre); zusätzlich Speicherkondensator zur Pufferung während Batterie- wechsel (Pufferzeit ca. 2 Minuten)

Uhr

batteriegepufferte Echtzeituhr

Elektrischer Anschluss

rückseitig über steckbare Federzugklemmen

Leiterquerschnitt an Klemme 5

Draht oder Litze ohne Aderendhülse

Litze mit Aderendhülse

2 × Litze mit Twin-Aderend- hülse mit Kunststoffkragen

Abisolierlänge

 

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2

 

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2

min. 0,5 mm2, max. 1,5 mm2 (beide Litzen mit gleichem Querschnitt)

 

10 mm

Leiterquerschnitt an Klemmen 4, 14 und 15

 

Draht oder Litze

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 1,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

min. 0,25 mm2, max. 2,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 1,5 mm2)

Abisolierlänge

10 mm

Leiterquerschnitt an Klemmen 6 bis 13

 

Draht oder Litze

min. 0,14 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

ohne Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

 

mit Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 0,5 mm2

Abisolierlänge

9 mm

Leiterquerschnitt an TC-Klemme (Zube-

 

hör)

 

Draht oder Litze

min. 0,20 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

ohne Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

 

mit Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 0,75 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

Abisolierlänge

10 mm

 

Umwelteinflüsse

 

Umgebungstemperaturbereich Lagerung

Betrieb

 

-20 bis +60 °C

-20 bis +50 °Ca; in Verbindung mit Typenzusatz 970: 0 bis 40 °C

Aufstellhöhe

max. 2000 m über NN

Klimatische Umgebungsbedingungen Klimafestigkeit

Lagerung

Betrieb

nach DIN EN 60721-3 mit erweitertem Temperaturbereich

85 % rel. Feuchte ohne Betauung nach Klasse 1K2

nach Klasse 3K3

Mechanische Umgebungsbedingungen Lagerung

Transport

Betrieb

nach DIN EN 60721-3

nach Klasse 1M2

nach Klasse 2M2 nach Klasse 3M3

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Störaussendung

Störfestigkeit

nach DIN EN 61326-1

Klasse A - nur für den industriellen Einsatz - Industrie-Anforderung

a Bei Temperaturen unter 0 °C verlangsamt sich der Aufbau des Bildschirminhalts.

 

Gehäuse

 

Gehäuseart

Einbaugehäuse nach DIN IEC 61554 aus verzinktem Stahlblech (Verwendung in Innenräumen)

Gehäusefront

aus Zink-Druckguss mit Dekorfolie

Frontrahmenmaß

144 mm x 144 mm (Frontrahmentiefe ca. 8 mm inkl. Dichtung)

Einbautiefe

120,9 mm (inkl. Federzugklemmen)

Schalttafelausschnitt

138+1,0 mm × 138+1,0 mm

Schalttafelstärke

2 bis 8 mm

Gehäusebefestigung

in Schalttafel unter Verwendung der vier mitgelieferten Befestigungselemente

Gebrauchslage

beliebig, unter Berücksichtigung des Betrachtungswinkels des Bildschirms, horizontal ±50 °, vertikal ±30°

Schutzart

nach DIN EN 60529, frontseitig IP66, rückseitig IP20;

in Verbindung mit Typenzusatz 970: IP20 bei geöffnetem Tragegehäuse, IP20D bei geschlossenem Tragegehäuse

Gewicht

max. 1,65 kg (ohne Klemmenabdeckung)

Zulassungen und Prüfzeichen

 

Prüfzeichen

Prüfstelle

Zertifikat/Prüfnummer

Prüfgrundlage

gilt für

c UL us

Underwriters Laboratories

E201387

UL 61010-1 (3. Ed.),

CAN/CSA-22.2 No. 61010-1

(3. Ed.)

alle Ausführungen des Einbau- geräts; nicht in Verbindung mit Typenzusatz 970

Das Gerät hat die Zulassung, wenn das Prüfzeichen auf dem Gerät abgebildet ist.