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JUMO Bildschirmschreiber mit 1 x Ethernet-, 2 x USB- (1 x Host, 1 x Device) und 1 x RS232/485-Schnittstelle sowie einem Relais (Wechsler)

Artikelnummer: 802142
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Produktinformationen "JUMO Bildschirmschreiber mit 1 x Ethernet-, 2 x USB- (1 x Host, 1 x Device) und 1 x RS232/485-Schnittstelle sowie einem Relais (Wechsler) "

Diese Ausführung ist bereits mit Software-Paket ausgestattet. Damit stehen wichtige Programme für Konfiguration, Kommunikation und Auswertung direkt zur Verfügung.

JUMO LOGOSCREEN 601 – Bildschirmschreiber mit Touchscreen (Typ: 706521/18-100-23/000)

Der JUMO LOGOSCREEN 601 ist ein leistungsstarker Bildschirmschreiber zur Erfassung, Visualisierung und sicheren Speicherung von Prozessdaten. Das Gerät eignet sich für industrielle Anwendungen, in denen Messwerte nicht nur zuverlässig aufgezeichnet, sondern auch übersichtlich dargestellt und komfortabel ausgewertet werden sollen.

In Kombination mit den integrierten Schnittstellen sowie den zusätzlichen analogen und digitalen Ein- und Ausgängen eignet sich der Bildschirmschreiber besonders für Anwendungen, bei denen eine umfassende Prozessdokumentation und spätere Datenanalyse gefragt sind.

Neben der grafischen Darstellung von Anlagen- und Prozesszuständen unterstützt der LOGOSCREEN 601 auch die Erstellung von Chargenprotokollen, die Überwachung von Grenzwerten und die strukturierte Archivierung von Messdaten. Durch die intuitive Touch-Bedienung lässt sich das Gerät direkt vor Ort einfach bedienen.

Ausstattung dieser Gerätevariante

Diese Geräteausführung verfügt über:

  • Spannungsversorgung: AC 110 bis 240 V (+10 / -15 %), 48 bis 63 Hz
  • 1 Ethernet-Schnittstelle
  • 2 USB-Schnittstellen
    • 1 x USB-Host
    • 1 x USB-Device
  • 1 RS232/RS485-Schnittstelle
  • 1 Relaisausgang (Wechsler)
  • 3 Analogeingänge
  • 6 Digitaleingänge
  • 1 Analogausgang
  • Touchscreen zur komfortablen Bedienung
  • integrierter Webserver
  • Grundtypergänzung: mit Software-Paket
  • Option 2 und 3: nicht belegt

Im enthaltenen Software-Paket sind folgende Programme enthalten:

  • Setup-Programm inklusive USB-Kabel
  • PC-Auswerte-Software PCA3000
  • PCA-Kommunikations-Software PCC

Bedienung am Gerät

Der LOGOSCREEN 601 ist auf eine einfache und intuitive Bedienung ausgelegt. Die Navigation erfolgt über ein symbolgestütztes Menü direkt auf dem Touchscreen. Dadurch lassen sich wichtige Funktionen schnell erreichen und Einstellungen komfortabel vornehmen.

Die integrierte Benutzerverwaltung schützt das Gerät vor unberechtigtem Zugriff. In der Grundausstattung können mehrere Benutzer mit individuellen Rechten angelegt werden. Das ist besonders praktisch in Bereichen, in denen verschiedene Mitarbeitende mit unterschiedlichen Aufgaben auf das Gerät zugreifen.

Konfiguration mit Software

Ein wesentlicher Vorteil dieser Variante ist das bereits enthaltene Software-Paket. Dadurch kann der Bildschirmschreiber nicht nur am Gerät selbst, sondern auch komfortabel am PC eingerichtet und ausgewertet werden.

Mit dem Setup-Programm lassen sich unter anderem:

  • Konfigurationsdaten erstellen und bearbeiten
  • Benutzerrechte zuweisen
  • Bediensprachen anpassen
  • Prozessbilder gestalten
  • Texte für Chargenprotokolle und Visualisierungen hinterlegen
  • Anschlusspläne dokumentieren

Die Übertragung der Konfigurationsdaten erfolgt über USB oder Ethernet. Zusätzlich können Daten per USB-Speicherstick importiert oder exportiert werden.

Visualisierung und Prozessbilder

Der LOGOSCREEN 601 dient nicht nur der Datenspeicherung, sondern auch der anschaulichen Darstellung von Prozesswerten. Unterschiedliche Visualisierungsformen ermöglichen eine schnelle Übersicht über Anlagenzustände und Messverläufe.

Mit dem Prozessbild-Editor können individuelle Darstellungen erstellt werden. So lassen sich anlagenspezifische Visualisierungen mit Analogkanälen, Digitalkanälen, Texten und Grafikelementen zusammenstellen. Diese Prozessbilder helfen dabei, komplexe Anlagenzustände verständlich darzustellen.

Zusätzlich verfügt das Gerät über einen integrierten Webserver. Dadurch können Visualisierungen, Prozesswerte, Historien sowie Alarm- und Ereignislisten auch über einen Webbrowser angezeigt werden.

Schnittstellen und Kommunikation

Der Bildschirmschreiber ist bereits serienmäßig mit mehreren Schnittstellen ausgestattet und lässt sich dadurch flexibel in bestehende Systeme einbinden.

Ethernet

Die Ethernet-Schnittstelle unterstützt unter anderem:

  • Kommunikation mit dem Setup-Programm
  • Datenarchivierung mit PC-Software
  • Webserver-Funktion
  • E-Mail-Versand
  • Zeitsynchronisation
  • Modbus-Kommunikation

USB

Über die USB-Host-Schnittstelle an der Vorderseite kann ein USB-Speicherstick verwendet werden. Die USB-Device-Schnittstelle auf der Rückseite dient der Verbindung mit einem PC, beispielsweise für Konfiguration oder Datenauslese.

RS232/RS485

Diese serielle Schnittstelle ist umschaltbar und kann zur Kommunikation mit Modbus-Master- oder Modbus-Slave-Systemen genutzt werden. Auch der Anschluss eines Barcode-Scanners ist möglich.

Über Ethernet und RS232/RS485 lassen sich zusätzlich externe analoge und digitale Signale sowie Textinformationen für Chargenprotokolle oder Ereignisse einbinden.

Ein- und Ausgänge

Diese Variante bietet im Vergleich zu einfacheren Ausführungen eine erweiterte Signalverarbeitung. Die 3 Analogeingänge ermöglichen die Erfassung verschiedener Messgrößen, während die 6 Digitaleingänge zusätzliche Zustände und Steuerinformationen aufnehmen können.

Der integrierte Analogausgang erlaubt die Weitergabe von Messwerten an andere Geräte oder übergeordnete Systeme. Dadurch kann der LOGOSCREEN 601 nicht nur Daten erfassen und dokumentieren, sondern auch aktiv in ein bestehendes Steuerungs- oder Überwachungskonzept eingebunden werden.

Zusätzlich ist ein Relaisausgang mit Wechselkontakt vorhanden, der beispielsweise für Alarm- oder Schaltfunktionen verwendet werden kann.

Datenaufzeichnung und Speicher

Die Prozessdaten werden kontinuierlich erfasst und mit einem kurzen Abtastzyklus verarbeitet. Abhängig von den Einstellungen können dabei unterschiedliche Speicherwerte gebildet werden, zum Beispiel:

  • aktueller Wert
  • Mittelwert
  • Minimalwert
  • Maximalwert

Die Daten werden zunächst im Arbeitsspeicher gesammelt und anschließend in den internen Speicher übertragen. Der interne Speicher arbeitet nach dem Ringspeicherprinzip. Dadurch können Daten fortlaufend gespeichert werden, wobei bei vollem Speicher ältere Daten automatisch überschrieben werden.

Für die Anzeige historischer Daten steht ein separater History-Speicher zur Verfügung. Die Datenübertragung zum PC erfolgt wahlweise über USB-Speicherstick, USB-Device oder Ethernet.

Datensicherheit

Der LOGOSCREEN 601 ist auf eine sichere Datenaufzeichnung ausgelegt. Die Daten werden verschlüsselt in einem geräteeigenen Format gespeichert. Das erhöht die Datensicherheit und unterstützt eine nachvollziehbare Dokumentation.

Auch bei einem Ausfall der Spannungsversorgung bleiben wichtige Informationen geschützt. Die Uhrzeit und Daten im Arbeitsspeicher werden über eine Batterie gepuffert. Mess- und Konfigurationsdaten im internen Speicher bleiben erhalten.

Funktionen wie FDA-konforme Datenaufzeichnung oder Manipulationserkennung über digitales Zertifikat sind grundsätzlich verfügbar, gehören aber nicht zu dieser konkreten Ausführung ohne entsprechende Typenzusätze.

Grenzwertüberwachung, Reports und Chargenprotokolle

Der Bildschirmschreiber kann bis zu 24 Analogwerte überwachen. Bei Über- oder Unterschreitung definierter Grenzwerte wird ein Alarmsignal erzeugt. Verschiedene Einstellungen wie Verzögerung, Schaltdifferenz oder Unterdrückung von Alarmen machen die Überwachung flexibel anpassbar.

Zusätzlich lassen sich Reports für einzelne Gruppen erstellen. Erfasst werden können zum Beispiel Minimal-, Maximal- und Mittelwerte über definierte Zeiträume.

Ein weiterer wichtiger Funktionsbereich ist das Chargenprotokoll. Hier können Messdaten, Beginn, Ende und Dauer einer Charge sowie zusätzliche Texte dokumentiert werden. Gerade in Produktionsprozessen mit Dokumentationspflicht ist das ein großer Vorteil.

PC-Programme für Auswertung und Kommunikation

Da diese Variante bereits mit Software-Paket geliefert wird, ist die direkte Weiterverarbeitung der Daten besonders komfortabel.

PCC dient dem manuellen oder automatischen Auslesen der Daten vom Gerät.

PCA3000 ermöglicht:

  • Archivierung von Messdaten
  • Visualisierung und Auswertung
  • Vergleich verschiedener Gruppen
  • Export in andere Programme
  • netzwerkfähigen Zugriff auf Archivdaten

Dadurch eignet sich diese Ausführung besonders für Anwendungen, in denen nicht nur aufgezeichnet, sondern später auch systematisch ausgewertet werden soll.

Weitere Funktionen

Der LOGOSCREEN 601 bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Möglichkeiten, darunter:

  • integrierte Benutzerverwaltung
  • Webserver-Funktion
  • Erstellung individueller Prozessbilder
  • Reports und Historienfunktion
  • kundenspezifische Linearisierung
  • Einbindung externer Signale über vorhandene Schnittstellen

Optionale Zusatzfunktionen wie PROFINET, Durchflussmessung, Highspeed-Zähler, Mathematik- und Logikmodule oder strukturierter Text sind grundsätzlich möglich, sind aber bei dieser Ausführung nicht aktiviert.

Besonderheiten dieser Variante

Diese Version des JUMO LOGOSCREEN 601 ist besonders interessant für Anwendungen, in denen ein sofort einsetzbares Gesamtpaket gefragt ist. Durch das enthaltene Software-Paket können Konfiguration, Datenauslese und Auswertung ohne zusätzliche Programme direkt umgesetzt werden.

Die Kombination aus:

  • Touchscreen-Bedienung
  • integriertem Webserver
  • 3 Analogeingängen
  • 6 Digitaleingängen
  • 1 Analogausgang
  • umfangreichen Schnittstellen
  • mitgelieferter PC-Software

macht diese Ausführung zu einer sehr praxisnahen Lösung für anspruchsvolle Dokumentations- und Überwachungsaufgaben.

Anwendungsbereiche

  • grafische Erfassung und Dokumentation von Prozessdaten in Industrieanlagen
  • Chargenaufzeichnung in Produktions- und Verfahrensprozessen
  • Überwachung mehrerer analoger und digitaler Signale in einem Gerät
  • Visualisierung von Anlagenzuständen direkt am Touchscreen oder per Webserver
  • Weitergabe von Messwerten über den integrierten Analogausgang
  • Auswertung und Archivierung von Messdaten am PC mit PCA3000
  • Einbindung in bestehende Kommunikationsstrukturen über Ethernet, USB und RS232/RS485
  • Anwendungen mit erhöhtem Bedarf an Dokumentation, Analyse und Prozessnachverfolgung

Maße

Breite 14,4 cm
Höhe 10 mm
Länge 14,4 cm

Gewicht

Gewicht 2,304 kg

Weitere Eigenschaften

Ursprungsland DE
Zolltarifnummer 90308400
Technische Daten:

Analogeingänge

Allgemein

 

Anzahl

max. 6 (siehe Anschlussplan)

A/D-Wandler

24 bit Delta-Sigma

Abtastzyklus

bis zu 6 Kanäle: 125 ms

Eingangsfilter

digitales Filter 2. Ordnung; Filterkonstante einstellbar von 0 bis 100,0 s

Galvanische Trennung

siehe „Galvanische Trennung“

Thermoelemente

 

Bezeichnung

Typ

Norm

ITS

Messbereich

Genauigkeita

Fe-CuNi

„L“

DIN 43710 (1985)

IPTS-68

-200 bis +900 C

0,1 %

Fe-CuNi

„J“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-210 bis +1200 °C

 0,1 % ab -100 °C

Cu-CuNi

„U“

DIN 43710 (1985)

IPTS-68

-200 bis +600 °C

 0,1 % ab -100 °C

Cu-CuNi

„T“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +400 °C

 0,1 % ab -150 °C

NiCr-Ni

„K“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1300 °C

0,1 % ab -80 °C

NiCr-CuNi

„E“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1000 °C

0,1 % ab -80 °C

NiCrSi-NiSi

„N“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-270 bis +1300 °C

0,1 % ab -80 °C

Pt10Rh-Pt

„S“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-50 bis +1768 °C

0,15 % ab 100 °C

Pt13Rh-Pt

„R“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

-50 bis +1768 °C

0,15 % ab 100 °C

Pt30Rh-Pt6Rh

„B“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

0 bis 1820 °C

0,15 % ab 600 °C

W5Re-W26Re

„C“

DIN EN 60584-1:2014

IEC 60584-1:2013

ITS-90

0 bis 2315 °C

0,1 % ab 500 °C

W3Re-W25Re

„D“

ASTM E1751M-15

ITS-90

0 bis 2315 °C

0,1 % ab 500 °C

W5Re-W20Re

„A1“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

0 bis 2500 °C

0,1 % ab 500 °C

Chromel®-Copel

„L“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

-200 bis +800 °C

0,1 % ab -80°C

Chromel®-Alumel®

„K“

GOST R 8.585-2001

ITS-90

-270 bis +1372 °C

0,1 % ab -80 °C

PLII (Platinel® II)

 

ASTM E1751M-15

ITS-90

0 bis 1395 °C

0,1 %

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Vergleichsstelle

intern (Pt100) oder extern (konstant) oder externe Klemme mit integrierter Vergleichsstelle (Zubehör)

Vergleichsstellengenauigkeit (in- terner Pt100)

1K

Vergleichsstellentemperatur (ex- tern konstant)

-30 bis +85 °C (einstellbar)

Vergleichsstellengenauigkeit der

externen Klemme (TC-Klemme, Zubehör)b

typisch  0,4 K bei Umgebungstemperatur 23 °C

 0,5 K bei Umgebungstemperatur 0 bis 40 °C

Grundmessbereich

-20 bis +70 mV

a  Die Genauigkeit bezieht sich auf den Messbereich.

b  Die Genauigkeit gilt für den Messbereich ab -100 °C.

 

 

Widerstandsthermometer

 

Bezeichnung

Norm

ITS

Messbereich

Genauigkeita

Messstrom

Pt50

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt100

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt500

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

50 A

Pt1000

DIN EN 60751:2009

IEC 60751:2008

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

50 A

Pt100

JIS C 1604:1981

IPTS-68

-200 bis +649 °C

0,1 %

500 A

Pt50

GOST 6651-2009 A.2

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Pt100

GOST 6651-2009 A.2

ITS-90

-200 bis +850 °C

0,1 %

500 A

Cu50

GOST 6651-2009 A.3

ITS-90

-180 bis +200 °C

0,4 %

500 A

Cu100

GOST 6651-2009 A.3

ITS-90

-180 bis +200 °C

0,4 %

500 A

Ni100

DIN 43760 (1987)

IPTS-68

-60 bis +250 °C

0,2 %

500 A

Ni100

GOST 6651-2009 A.5

ITS-90

-60 bis +180 °C

0,2 %

500 A

 

Anschlussart

2-/3-/4-Leiter

Umgebungstemperatureinfluss

50 ppm/K

Sensorleitungswiderstand

max. 10 je Leitung bei Zweileiterschaltung

max. 30 je Leitung bei Drei-/Vierleiterschaltung

a  Die Genauigkeit bezieht sich auf den Messbereich.

Widerstandspotenziometer/WFG und Widerstand/Poti

 

Bezeichnung

Messbereich

Genauigkeita

Messstrom

Widerstandspotenziometer/WFG

0 bis 4000

0,1 %

50 A

Widerstand/Poti

0 bis 400

0 bis 4000

0,1 %

0,1 %

500 A

50 A

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Anschlussart

Widerstandspotenziometer/ WFG

Widerstand/Poti

 

Dreileiterschaltung

 

Zwei-/Drei-/Vierleiterschaltung

Kleinste Messspanne

60

Sensorleitungswiderstand

max. 10 je Leitung bei Zwei- und Dreileiterschaltung

Widerstandswerte

innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,1  beliebig programmierbar

a Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.

 

Spannung, Strom (Einheitssignale)

 

Bezeichnung

Messbereich

Genauigkeita

Eingangswiderstand bzw. Bürdenspannung

Spannung

0 bis 70 mV

0,1 %

>  500 k

0 bis 10 V

0,05 %

>  500 k

-10 bis +10 V

0,05 %

>  500 k

-1 bis +1 V

0,08 %

>  500 k

0 bis 1 V

0,08 %

>  500 k

Strom

4 bis 20 mA

0,1 %

2V

0 bis 20 mA

0,1 %

2V

 

Umgebungstemperatureinfluss

100 ppm/K

Kleinste Messspanne Spannung

Strom

 

5 mV

0,5 mA

Messbereichsanfang/-ende Spannung

Strom

 

innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mV beliebig programmierbar innerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mA beliebig programmierbar

Messsbereichsunter-/-überschreitung

nach NAMUR-Empfehlung NE 43 (nur Stromeingang 4 bis 20 mA)

a Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.

Messkreisüberwachung

Das Verhalten des Gerätes im Fehlerfall ist konfigurierbar.

 

Messwertgeber

Fühlerbruch

Kurzschluss

Verpolung

Thermoelement

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird bedingt erkannta

Widerstandsthermometer

wird erkannt

wird erkannt

wird nicht erkannt

Widerstandspotenziometer/WFG

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Widerstand/Poti

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Spannung 0 bis 70 mV

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung 0 bis 10 V

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung -10 bis +10 V

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Spannung 0 bis 1 V

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird erkannt

Spannung -1 bis +1 V

wird erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Strom 0 bis 20 mA

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

wird nicht erkannt

Strom 4 bis 20 mA

wird erkannt

wird erkannt

wird erkannt

a  abhängig von der eingestellten Kennlinie

 

Analogausgänge

 

Anzahl

max. 2 (siehe Anschlussplan)

Spannung

Ausgangssignal Lastwiderstand

 

DC 0 bis 10 V

>  500

Strom

Ausgangssignal Lastwiderstand

 

DC 0(4) bis 20 mA

450

Genauigkeit

0,5 %

Umgebungstemperatureinfluss

150 ppm/K

 

Digitaleingänge

 

Anzahl

max. 12 (siehe Anschlussplan)

Eingang

Pegel Abtastrate

Potenzialfreier Kontakt

 

logisch „0“: 3,5 V; logisch „1“: 10 V

125 ms (max. Zählfrequenz: 4 Hz)

RON: 1 k; ROFF: 50 k (Verwendung der Hilfsspannung 24 V)

Hilfsspannungsversorgung Spannung

Strom

 

DC 24 V +10/-15 %

max. 50 mA je Slot

Digitaleingänge/-ausgänge

 

Anzahl

max. 12 (siehe Anschlussplan)

Ein- oder Ausgang

einzeln als Eingang oder als Ausgang konfigurierbar

Eingang

Pegel Abtastrate

Potenzialfreier Kontakt

 

logisch „0“: 3,5 V; logisch „1“: 10 V

125 ms (max. Zählfrequenz: 4 Hz)

RON: 1 k; ROFF: 50 k (Verwendung der Hilfsspannung 24 V)

High-Speed-Eingang

Verwendbare Eingänge Funktion

max. Zählfrequenz

Tastverhältnis

Genauigkeit bei Durchflussmessung

 

1, 2 (siehe Anschlussplan)

zählt jede positive Flanke des Eingangssignals 12,5 kHz

30 bis 70 % (High-Impuls 30 s, Low-Impuls 30 s)

0,5 % vom Messwert; Umgebungstemperatureinfluss: 50 ppm/K

Ausgang

Ausgangssignal Strom

 

DC 0/24 V +10/-15 %; galvanisch getrennt

max. 40 mA pro Ausgang, max. 100 mA insgesamt (inkl. Strom der Hilfsspannungsversorgung)

Hilfsspannungsversorgung Spannung

Strom

 

DC 24 V +10/-15 %

max. 100 mA (inkl. Strom der Digitalausgänge)

Relais

 

Anzahl

1 (siehe Anschlussplan)

Relais (Wechsler)

Schaltleistung Kontaktlebensdauer

 

3 A bei AC 230 V oder DC 30 V, ohmsche Last

30.000 Schaltungen bei Nennlast

 

Schnittstellen

 

RS232/RS485

Anzahl Steckertyp Baudrate Datenformat Protokoll Einsatz

 

Externe Eingänge

 

1 (zwischen RS232 und RS485 umschaltbar) SUB-D 9-polig (Buchse)

4800, 9600, 19200, 38400, 115200

8/1n, 8/1e, 8/1o

Modbus RTU als Master oder Slave, Barcode-Scanner, NMEA 0183

Kommunikation mit Modbus Master/Slave, Anschluss eines Barcode-Scanners oder eines GPS-

Empfängers

über Modbus-Master/Slave-Funktionalität: 24 analoge und 24 digitale Eingänge, 10 Chargentexte, 4 Ereignistexte

Ethernet

Anzahl Steckertyp Übertragungsrate Protokoll

Einsatz

Externe Eingänge Max. Leitungslänge

 

1 (alternativ zur PROFINET-Schnittstelle) RJ45 (Buchse)

10 Mbit/s, 100 Mbit/s

IPv4; TCP, UDP; DHCP, DNS, HTTP, SMTP, SNTP, Modbus-TCP

Kommunikation mit PC (Setup-Programm, Datenarchivierung, Webserver), E-Mail-Server, SNTP-

Server und Modbus-Master/Slave

über Modbus-Master/Slave-Funktionalität: 24 analoge und 24 digitale Eingänge, 10 Chargentexte, 4 Ereignistexte

100 m

PROFINET IO Device Anzahl Steckertyp Übertragungsrate

Konformitätsklasse Netzlastklasse Protokoll

Einsatz

 

Max. Leitungslänge

 

1 (alternativ zur Ethernet-Schnittstelle)

2 x RJ45 (Buchse), integrierter Switch 100 Mbit/s

B (CC-B)

III (Netload Class III)

DCP, LLDP, VLAN Priority, PTCP

Kommunikation mit PROFINET-IO-Controller; zusätzlich werden die Ethernet-Standarddienste un- terstützt

100 m

USB-Host

Anzahl Steckertyp Standard Einsatz

Max. Laststrom

 

1 (frontseitig, mit Abdeckung) A (Buchse)

USB 2.0 (Hi-Speed)

ausschließlich zum Anschluss eines USB-Speichersticks (FAT16/FAT32; siehe Zubehör) 100 mA

USB-Device

Anzahl Steckertyp Standard Einsatz

Max. Leitungslänge

 

1 (rückseitig) Micro-B (Buchse)

USB 2.0 (Hi-Speed)

zum Anschluss an einen PC (Setup-Programm, PCC/PCA3000) 5 m

 

Bildschirm

 

Art

TFT-Farbbildschirm / Touchscreen (resistiv)a

Größe

14,5 cm (5,7“)

Auflösung

640 × 480 Pixel (VGA)

Farbanzahl

65536

Bildwechselfrequenz

60 Hz (typ.)

Helligkeitseinstellung

am Gerät einstellbar

Bildschirmschoner (Abschaltung)

nach Wartezeit oder durch Steuersignal

a TFT-Farbbildschirme können technologisch und produktionstechnisch bedingte Pixelfehler aufweisen. Für diesen Bildschirmschreiber gelten bis zu vier Pixelfehler als zulässig und berechtigen nicht zur Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.

 

Elektrische Daten

 

Spannungsversorgung

AC 110 bis 240 V +10/-15 %, 48 bis 63 Hz oder

AC/DC 20 bis 30 V, 48 bis 63 Hz (nicht in Verbindung mit Typenzusatz 970)

Elektrische Sicherheit

nach DIN EN 61010-1

Überspannungskategorie II bis 300 V Netzspannung, Verschmutzungsgrad 2

Schutzklasse

I mit interner Trennung zu SELV

Leistungsaufnahme

 

AC 110 bis 240 V

45 VA

AC/DC 20 bis 30 V

30 VA

Datensicherung

interner Flash-Speicher

Datenpufferung

Batterie (Lebensdauer 7 Jahre); zusätzlich Speicherkondensator zur Pufferung während Batterie- wechsel (Pufferzeit ca. 2 Minuten)

Uhr

batteriegepufferte Echtzeituhr

Elektrischer Anschluss

rückseitig über steckbare Federzugklemmen

Leiterquerschnitt an Klemme 5

Draht oder Litze ohne Aderendhülse

Litze mit Aderendhülse

2 × Litze mit Twin-Aderend- hülse mit Kunststoffkragen

Abisolierlänge

 

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2

 

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2

min. 0,5 mm2, max. 1,5 mm2 (beide Litzen mit gleichem Querschnitt)

 

10 mm

Leiterquerschnitt an Klemmen 4, 14 und 15

 

Draht oder Litze

min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 1,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

min. 0,25 mm2, max. 2,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 1,5 mm2)

Abisolierlänge

10 mm

Leiterquerschnitt an Klemmen 6 bis 13

 

Draht oder Litze

min. 0,14 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

ohne Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

 

mit Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 0,5 mm2

Abisolierlänge

9 mm

Leiterquerschnitt an TC-Klemme (Zube-

 

hör)

 

Draht oder Litze

min. 0,20 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

ohne Aderendhülse

 

Litze mit Aderendhülse

ohne Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 1,5 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

 

mit Kunststoffkragen: min. 0,25 mm2, max. 0,75 mm2 (mit Klemmenabdeckung: max. 0,5 mm2)

Abisolierlänge

10 mm

 

Umwelteinflüsse

 

Umgebungstemperaturbereich Lagerung

Betrieb

 

-20 bis +60 °C

-20 bis +50 °Ca; in Verbindung mit Typenzusatz 970: 0 bis 40 °C

Aufstellhöhe

max. 2000 m über NN

Klimatische Umgebungsbedingungen Klimafestigkeit

Lagerung

Betrieb

nach DIN EN 60721-3 mit erweitertem Temperaturbereich

85 % rel. Feuchte ohne Betauung nach Klasse 1K2

nach Klasse 3K3

Mechanische Umgebungsbedingungen Lagerung

Transport

Betrieb

nach DIN EN 60721-3

nach Klasse 1M2

nach Klasse 2M2 nach Klasse 3M3

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Störaussendung

Störfestigkeit

nach DIN EN 61326-1

Klasse A - nur für den industriellen Einsatz - Industrie-Anforderung

a Bei Temperaturen unter 0 °C verlangsamt sich der Aufbau des Bildschirminhalts.

 

Gehäuse

 

Gehäuseart

Einbaugehäuse nach DIN IEC 61554 aus verzinktem Stahlblech (Verwendung in Innenräumen)

Gehäusefront

aus Zink-Druckguss mit Dekorfolie

Frontrahmenmaß

144 mm x 144 mm (Frontrahmentiefe ca. 8 mm inkl. Dichtung)

Einbautiefe

120,9 mm (inkl. Federzugklemmen)

Schalttafelausschnitt

138+1,0 mm × 138+1,0 mm

Schalttafelstärke

2 bis 8 mm

Gehäusebefestigung

in Schalttafel unter Verwendung der vier mitgelieferten Befestigungselemente

Gebrauchslage

beliebig, unter Berücksichtigung des Betrachtungswinkels des Bildschirms, horizontal ±50 °, vertikal ±30°

Schutzart

nach DIN EN 60529, frontseitig IP66, rückseitig IP20;

in Verbindung mit Typenzusatz 970: IP20 bei geöffnetem Tragegehäuse, IP20D bei geschlossenem Tragegehäuse

Gewicht

max. 1,65 kg (ohne Klemmenabdeckung)

Zulassungen und Prüfzeichen

 

Prüfzeichen

Prüfstelle

Zertifikat/Prüfnummer

Prüfgrundlage

gilt für

c UL us

Underwriters Laboratories

E201387

UL 61010-1 (3. Ed.),

CAN/CSA-22.2 No. 61010-1

(3. Ed.)

alle Ausführungen des Einbau- geräts; nicht in Verbindung mit Typenzusatz 970

Das Gerät hat die Zulassung, wenn das Prüfzeichen auf dem Gerät abgebildet ist.