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JUMO tecLine PRO pH-Elektrode (Prozesselektrode, HT-Glas, Ringspaltdiaphragma, Schraubkopf Pg13,5, Salzvorlage)

Artikelnummer: 800341
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Produktinformationen "JUMO tecLine PRO pH-Elektrode (Prozesselektrode, HT-Glas, Ringspaltdiaphragma, Schraubkopf Pg13,5, Salzvorlage)"

Diese Ausführung ist dank ihrer robusten Bauweise besonders für thermisch anspruchsvolle Prozessbedingungen geeignet.

JUMO tecLine PRO pH-Elektrode als Prozesselektrode mit HT-Glas, Ringspaltdiaphragma, Schraubkopf Pg13,5 und Salzvorlage

Diese pH-Elektrode ist für anspruchsvolle pH-Messungen in Prozessanwendungen ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Einsatzbereiche, in denen eine hohe mechanische und chemische Beständigkeit gefragt ist. Durch die Ausführung als Prozesselektrode mit HT-Glas, offenem Ringspaltdiaphragma, Schraubkopf Pg13,5 und Salzvorlage ist diese Variante auf robuste Einsatzbedingungen abgestimmt.

Technische Daten

  • Grundtyp: JUMO tecLine PRO pH-Einstabmesskette
  • Grundtypergänzung: Prozesselektrode
  • Aktivteil: HT-Glas
  • Messbereich: pH 0 bis 14
  • Temperaturbereich: 0 bis +110 °C
  • Diaphragma: Ringspaltdiaphragma, Gel aus polymerisiertem Festelektrolyt („diaphragmenlos“)
  • Elektrischer Anschluss an Elektrode: Schraubkopf Pg13,5
  • Typenzusätze: Salzvorlage

Vorteile und Besonderheiten

Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführung liegt in ihrer robusten Bauweise. Laut deinen Angaben besitzt die Elektrode einen stabilen PVDF-Körper, wodurch praktisch keine Bruchgefahr des Sensors besteht. Gerade in industriellen Anwendungen ist das ein wichtiger Punkt, wenn die Messstelle nicht nur verlässliche pH-Werte liefern, sondern auch mechanischen Belastungen im Alltag standhalten soll. Gleichzeitig sorgt der Elektrolyt dieser Einstabmesskette laut Beschreibung für stabile Messwerte, auch in kritischen, sulfithaltigen Medien. Das macht die Elektrode besonders interessant für Anwendungen, in denen eine widerstandsfähige und prozesstaugliche Lösung gebraucht wird.

Warum sollte man genau diese Elektrode kaufen?

Diese Variante ist besonders sinnvoll, wenn eine robuste Prozesselektrode für anspruchsvollere Medien und erhöhte Temperaturen benötigt wird. Das HT-Glas ist laut deinen Angaben für einen Messbereich von pH 0 bis 14 sowie für Temperaturen von 0 bis +110 °C ausgelegt. Dadurch eignet sich diese Ausführung besonders für Prozesse, in denen sowohl eine hohe Temperaturbeständigkeit als auch eine verlässliche pH-Messung gefordert sind. Das offene Ringspaltdiaphragma mit Gel aus polymerisiertem Festelektrolyt ist zudem für Anwendungen interessant, in denen eine belastbare und möglichst unempfindliche Bauweise gefragt ist. Die Salzvorlage ergänzt die Ausführung zusätzlich.

Auch die Anschlussseite ist auf den professionellen Einsatz ausgelegt. Der Schraubkopf Pg13,5 ermöglicht eine passende Anbindung an geeignete Messtechnik. Zusätzlich ist laut deiner allgemeinen Beschreibung ein Pt1000-Temperaturfühler integriert. Das ist vor allem dann praktisch, wenn die Temperatur direkt an der Messstelle erfasst werden soll, zum Beispiel für die Temperaturkompensation oder zur zusätzlichen Überwachung im Prozess. Zusammen mit der robusten Bauweise ergibt sich eine durchdachte Elektrode für Anwendungen, in denen verlässliche pH-Messung, Temperaturfestigkeit und hohe Beständigkeit gefragt sind.

Typische Einsatzbereiche

  • chemische Industrie
  • die Abwasseraufbereitung
  • der Klärwerksbereich sowie die Papierindustrie

Überall dort, wo eine widerstandsfähige Prozesselektrode mit stabiler Messwertbildung und robuster Bauweise benötigt wird, ist diese Ausführung besonders interessant. Gerade bei thermisch anspruchsvolleren Prozessbedingungen kann sie ihre Stärken gut ausspielen.

Weitere Eigenschaften

Ursprungsland DE
Zolltarifnummer 90278930
Technische Daten
Aktive Elemente der pH- bzw. Redoxelektrode
Membranglas bzw. Aktivteil Bezeichnung pH- bzw. Redox-Bereich Temperaturbereich Typische Anwendung
UW-Glas Universal-Glas pH 0 ... 12
(kurzzeitig pH 14)
-5 ... +80 °C Wasser- und Abwassertechnik,
Prozessmesstechnik,
ionenarme Medien
HA-Glas Hochalkali-Glas pH 0 ... 14 -5 ... +80 °C Bei stark alkalischen Medien (über pH 12)
HT-Glas Hochtemperatur-Glas pH 0 ... 14 0 ... +135 °C Bei Temperaturen über 80 °C bzw.
bei stark alkalischen Medien
DS-Glas Dampfsterilisierbares Glas pH 0 ... 12 -5 ... +80 °C
kurzzeitig bis 130 °C (20 min)
Bio-, Pharma- und Lebensmitteltechnik,
Sterilisationsprozesse
C-Glas Fluoridbeständiges Glas pH 0 ... 11 -5 ... +50 °C Fluoridhaltige (flusssäurehaltige) Medien
c(HF) ≤ 1000 mg/l
Platin-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Chromatreduktion,
Nitritoxidation,
Schwimmbad- und Trinkwasser-Desinfektion
Gold-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Cyanidoxidation,
Wasserdesinfektion
Bauvarianten des Bezugssystems (Referenz- bzw. Bezugselektrode)
Bei den JUMO-tecLine-Elektroden werden ausschließlich silberionenfreie Bezugselektrolyte eingesetzt. Ein Patronen-Ableitsystem beinhaltet das Silber-Silberchlorid (Ag/AgCl). Es kommen verschiedene Diaphragmaformen zum Einsatz.
Diaphragmatyp Erläuterung Mögliche Elektrolyten Empfohlene Mindestleitfähigkeit des Messmediums Typische Anwendung / Einschränkungen
1× Keramik-Diaphragma Hochwertiges Zirkondioxid-Diaphragmaa Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik,
industrielle Prozesse usw.
Flüssig-KCl 5 µS/cm
3× Keramik-Diaphragma Wie oben, durch Erhöhung der Anzahl höherer KCl-Austritt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 50 µS/cm
Mit Salzvorlage: < 50 µS/cm
Bei verschmutzten oder ionenarmen Medien;
Tieftemperaturanwendungen
Flüssig-KCl 0,1 µS/cm
Glasfaser-Diaphragma Glasfaser-Bündel statt Keramik-Diaphragma bei Elektroden mit Kunststoffschaft Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 150 µS/cm
Mit Salzvorlage: 100 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik
(leicht verschmutzte Medien)
PTFE-Ring-Diaphragma Großflächiges Ring-Diaphragma Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Nur bei sehr stark verschmutzten oder z. B. ölhaltigen, anhaftenden Medien
Ringspalt- oder Loch-Diaphragma Offener Übergang zwischen Festelektrolyt zum Medium, ring- oder punktförmig ausgeführt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 500 µS/cm
Mit Salzvorlage: 500 µS/cm
Suspensionen, Lacke, Medien mit Feststoffen, stark verschmutzte Medien;
nicht geeignet für sehr reine Trinkwässer oder ionenarme Medien

a Hochwertiges Keramikmaterial mit gleichbleibender Porosität, dadurch optimale Diffusionseigenschaften.