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Produktinformationen "NeoDeWa Wasseraufbereitungsanlage 230 l/h - 200 l Tank"

Ihre Vorteile mit NeoDeWa

Mit NeoDeWa bietet HeylNeomeris eine Wasseraufbereitungsanlage im Baukastenprinzip, die für die Bereitstellung von VE-Wasser in der Sterilgutaufbereitung ambulanter Einrichtungen entwickelt wurde.

Ausschlaggebend ist die flexible Auslegung: Jede Anlage wird auf die Bedingungen vor Ort abgestimmt. Berücksichtigt werden dabei die vorliegende Wasserqualität, der Härtegrad sowie der tatsächlich benötigte Wasserbedarf.

Auch Aufbereitungsschritte, die bereits seitens des Wasserversorgers erfolgen, fließen in die Planung ein.

Diese Vorteile bietet NeoDeWa:

  • Konfiguration abgestimmt auf die vorhandene Wasserqualität
  • Leistung ausgelegt auf den realen Verbrauch
  • Geeignet für unterschiedliche Wasserhärtegrade
  • Modularer Aufbau für eine bedarfsgerechte Zusammenstellung
  • Kompakte Bauweise auch bei individueller Konfiguration

Sie erhalten damit eine Wasseraufbereitung, die exakt zu den Anforderungen Ihres ambulanten Aufbereitungszentrums passt.

VE-Wasseraufbereitung für den ambulanten Bereich

Warum wird VE-Wasser benötigt?

Vollentsalztes Wasser, kurz VE-Wasser, ist bei der Aufbereitung von Instrumenten und Medizinprodukten unverzichtbar.

Zum Einsatz kommt es etwa bei der Versorgung von RDGs und Steris in der Instrumentenaufbereitung sowie im Laborbereich.

Während der Aufbereitung werden Mineralien, Salze und andere unerwünschte Bestandteile aus dem Wasser gelöst. Rückstände und Ablagerungen auf Instrumenten und Geräten gehen dadurch zurück, was einen materialschonenden und hygienisch sicheren Ablauf begünstigt.

Genutzt wird VE-Wasser typischerweise in:

  • ambulanten OP-Zentren
  • Zahnarztpraxen
  • dermatologischen Einrichtungen
  • Endoskopie-Einrichtungen
  • weiteren Einrichtungen mit Instrumentenaufbereitung

Wasserqualität zuverlässig überwachen

Bei der Aufbereitung von Medizinprodukten kommt es auf eine dauerhaft gleichbleibende Wasserqualität an. Deshalb lassen sich die maßgeblichen Wasserparameter fortlaufend kontrollieren.

Besonders relevant sind Leitfähigkeit und Silikatgehalt. Sie zeigen an, wie gut das aufbereitete Wasser ist, und tragen dazu bei, Rückstände und Ablagerungen zu verhindern.

Das NeoDeWa Konzept

In der NeoDeWa Wasseraufbereitungsanlage sind sämtliche notwendigen Aufbereitungsschritte zu einem modularen Gesamtsystem verbunden.

Von der Vorfiltration über Enthärtung und Umkehrosmose bis hin zur weiterführenden Aufbereitung und Qualitätsüberwachung arbeiten alle Komponenten aufeinander abgestimmt zusammen.

Je nach Bedarf der Einrichtung lässt sich die Anlage individuell zusammenstellen und jederzeit um weitere Komponenten erweitern.

Komponenten der NeoDeWa Wasseraufbereitung

Abhängig von der Ausführung gehören dazu:

  • Systemtrenner zum Schutz des Trinkwassernetzes
  • Vor- und Aktivkohlefilter für die Vorbehandlung
  • Enthärtungsanlage zur Verringerung der Wasserhärte
  • Umkehrosmoseanlage, die den überwiegenden Teil der gelösten Inhaltsstoffe zurückhält
  • Permeatbehälter mit 100, 200 oder 300 Litern Volumen
  • Druckerhöhungsstation für eine sichere Versorgung
  • Zweistufiges Mischbett für die weiterführende Aufbereitung
  • Leitfähigkeitsmessung zur Überwachung der Wasserqualität
  • Testomat® 808 SiO₂ zur Kontrolle des Silikatgehalts
  • Ringleitung, die das Wasser bei ausbleibender Abnahme in Zirkulation hält

Zusätzlich sind optional erhältlich:

  • Aqua-Stop und Auffangwanne
  • UV-Anlage
  • Pyrogenfilter
  • Solehebeanlage
  • NeoTecMaster

Ihr Vorteil: Ein abgestimmtes Gesamtsystem

Die NeoDeWa VE-Wasseraufbereitungsanlage liefert ambulanten Einrichtungen keine lose Sammlung einzelner Bauteile, sondern ein vollständig abgestimmtes Wasseraufbereitungssystem – alles aus einer Hand von HeylNeomeris.

Dank des modularen Aufbaus passt sich die Anlage an Wasserqualität, Wasserbedarf und die speziellen Anforderungen der Einrichtung an. Gleichzeitig bleiben die wesentlichen Parameter überwacht, und weitere Funktionen lassen sich bei Bedarf ergänzen.

Das Ergebnis ist eine kompakte, bedarfsgerechte Lösung für die sichere Versorgung mit VE-Wasser im ambulanten Bereich.

NeoDeWa Wasseraufbereitungsanlage – Flexible Leistung für unterschiedliche Anforderungen

Die NeoDeWa Wasseraufbereitungsanlage orientiert sich am VE-Wasserbedarf der jeweiligen Einrichtung.

Je nach Ausführung sind folgende Leistungsgrößen verfügbar:

  • 90 Liter pro Stunde
  • 150 Liter pro Stunde
  • 230 Liter pro Stunde
  • 300 Liter pro Stunde

Ebenso wird der Permeatbehälter auf das erforderliche Wasservolumen abgestimmt. Ab einer Leistung von mehr als 150 Litern pro Stunde stehen Permeatbehälter und Druckerhöhungsstation aufgrund ihrer Größe üblicherweise außerhalb des Schranksystems. Wie die Anlage im Detail ausgeführt wird, entscheiden die Gegebenheiten am Aufstellort.

Kompakt und platzsparend

Bei der Entwicklung des Schranksystems lag der Fokus auf einem minimalen Platzbedarf. Beide Schränke lassen sich auf einer Fläche von 1,60 m × 1,00 m aufstellen.

Jeder Schrank ist 80 cm breit und 60 cm tief. Weil die Doppelflügeltüren beim Öffnen nur wenig Raum benötigen, lässt sich das System auch dort unterbringen, wo der Platz begrenzt ist.

Robust und für den täglichen Einsatz ausgelegt

Die Schränke sind aus stabilem Stahlblech gefertigt und mit einer hochwertigen, widerstandsfähigen Oberflächenbeschichtung versehen.

So verbindet das NeoDeWa Schranksystem flexible Leistung, kompakte Maße und eine robuste Bauweise zu einer Lösung, die auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnitten ist.

Absperrung über Systemtrenner

Aufbereitetes Wasser darf nicht in die Trinkwasserleitung zurückgelangen, da dies die Trinkwasserqualität gefährden würde. Ein Systemtrenner ist deshalb Pflicht. In der Anlage ist ein Systemtrenner Typ BA bereits integriert. Er ist direkt hinter dem optional erhältlichen Aqua-Stop des Wasseranschlusses angeordnet und trennt Anlage und Trinkwassernetz zuverlässig.

Testomat® 808 SiO2 Silikat Messgerät

Die dauerhafte Silikatüberwachung übernimmt ein Testomat® 808 SiO2 Silikat. Das Gerät ermittelt den Silikatgehalt des Wassers und stellt sicher, dass der von DGSV und AKI empfohlene SiO2-Grenzwert von 0,4 mg/l zuverlässig eingehalten wird.

Leitfähigkeitsmessung

Am zweiten Mischbett kontrolliert die integrierte Leitfähigkeitsmessung durchgehend den Bereich von 0–10 µS/cm. Für das Wasser in Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsprozessen von Medizinprodukten gilt eine Leitfähigkeit von < 1 µS/cm als empfohlen. Ob dieser Wert unterschritten wird, überwacht die Messung fortlaufend.

Filtersysteme

Die Vorfilterstrecke setzt sich aus einem Vorfilter und einem Aktivkohlefilter zusammen. Ihre Hauptaufgabe ist der Schutz der nachgeschalteten Enthärtungs- und Osmoseanlage, die durch Verunreinigungen im Wasser beschädigt werden könnten.

Enthärtungsanlage

In der Enthärtungsanlage werden dem Trinkwasser die Härtebildner Calcium und Magnesium entzogen und durch Natrium ersetzt. Das zugrunde liegende Ionenaustauschverfahren schützt die Membranen der Umkehrosmose sicher vor Verblockungen.

Umkehrosmose

Die Umkehrosmose dreht den natürlichen osmotischen Vorgang um: Enthärtetes Wasser wird unter Druck durch eine Membran gepresst, die allein Wassermoleküle und sehr kleine Moleküle passieren lässt. Salze, Bakterien, Viren und weitere größere Teilchen werden zurückgehalten. Die eingebaute Umkehrosmose erzielt bezogen auf alle gelösten Wasserinhaltsstoffe eine Rückhalterate von etwa 98 %.

Permeatbehälter

Der verbaute Rundtankbehälter überzeugt in puncto Stabilität, Reinigung und Platzbedarf. Seine gleichmäßige Form ermöglicht eine effiziente Behandlung und Lagerung des Wassers. Zudem verhindert die optimierte Tankgeometrie, dass mikrobiologische Kontaminationen aufwachsen, und erfüllt damit die hohen Ansprüche an die Medienreinheit in besonderem Maße.

Druckerhöhungsstation

Die Druckerhöhungsstation stellt für die angeschlossenen Abnehmer den erforderlichen Betriebsdruck und Volumenstrom bereit. Auf diese Weise ist eine optimierte und bedarfsgerechte Medienversorgung möglich.

Zweistufiges Mischbett

Als Polisher dient das zweistufige, in Reihe geschaltete Mischbett. Die besondere Zusammensetzung des Harzes in den Patronen sorgt dafür, dass sämtliche noch gelösten Inhaltsstoffe zuverlässig aus dem Wasser entfernt werden. Gegenüber Silikaten, die die Aufbereitung von Medizinprodukten besonders stark beeinträchtigen, arbeitet das Harz hocheffizient. Kommt das optional erhältliche Puffertanksystem zum Einsatz, bildet das Mischbett zugleich die erste Stufe des Rezirkulationsverfahrens.

Aqua-Stop (Magnetventil-Absperrung) – Option

Beim Aqua-Stop handelt es sich um einen Sicherheitsmechanismus für Wasserversorgungssysteme, der den Wasserfluss bei einer Störung oder Leckage unterbricht oder drosselt.

Er ist als erstes Element unmittelbar hinter dem Hauptwasseranschluss der Anlage installiert. Das dazugehörige Magnetventil ist an zwei Fühler gekoppelt: einer in der Bodenwanne des Schranks, der andere außerhalb auf Höhe von Tank und Druckerhöhungsstation.

Zur Erkennung von Leckagen dient die integrierte Auffangwanne. Als Sicherheitseinrichtung gehört sie in Verbindung mit dem Aqua-Stop zum Schranksystem.

UV-Anlage zur Wasserentkeimung – Option

Die UV-Bestrahlung zur Wasserentkeimung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, da sie unkompliziert und zugleich effizient ist. Die erzeugten UV-C-Strahlen übertreffen Sonnenlicht deutlich an Intensität und werden zur Desinfektion des Wassers genutzt, um einer Verkeimung vorzubeugen. Legionellen, Mikroben, Bakterien, Viren und Protozoen werden dabei umweltfreundlich beseitigt.

Pyrogenfilter – Option

Der Pyrogenfilter ist ein spezieller Filter der Wasseraufbereitung, der Pyrogene aus dem Wasser entfernt. Pyrogene lösen im Körper immunologische Reaktionen aus, allen voran eine Erhöhung der Körpertemperatur. Meist sind es Endotoxine, die von Bakterien wie Escherichia coli (E. coli) freigesetzt werden.

Abwasser Abführung über Solehebeanlage – Option

Als Option kann die Aufbereitungsanlage mit einer integrierten Abwasserhebeanlage ergänzt werden, die das entstandene und gesammelte Abwasser in die Kanalisation pumpt. Die größten Abwasservolumenströme entstehen dabei durch die Regeneration der Enthärtungsanlage und das Konzentrat der Umkehrosmose.

NeoTecMaster® 5 Zoll mit Gehäuse – Option

Erfassung, Visualisierung und Verarbeitung von Daten zählen zu den wichtigen Aufgaben einer modernen Wasseraufbereitung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei, unterschiedlichste Messsysteme zu vernetzen und in die Prozessautomatisierung einzubinden. Für genau diesen Zweck wurde der NeoTecMaster® konzipiert – ein herstelleroffenes Multiparametersystem.